• Elegant und effizient: Walltherm® Öfen
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Walltherm® AIR - Strahlungsofen

Naturzug- Kaminofen mit Holzvergaserbrenntechnik und Warmluftgebläse

 

 

Der Walltherm® Air beheizt den Wohnraum mittels gesunder Strahlungswärme und sorgt mit den zwei Flammbildern für Feuerschein im Doppelpack.

Hat man es eilig, so kann man mittels der Schnellheizfunktion bereits nach wenigen Minuten warme Luft in den Wohnraum strömen lassen. Die Zirkulation der Warmluft kann je nach Bedarf zugeschaltet und reguliert werden. Es besteht auch die Möglichkeit die Warmluft an zwei unmittelbare Nebenräume abzugeben.

 

Der Walltherm® Air wird mit naturbelassenem trockenem Stückholz befeuert. Das beim Abbrand freigesetzte Holzgas wird in den unteren Brennraum geleitet und dort bei Temperaturen von bis zu 1000 °C verbrannt (Holzvergaserbrenntechnik / Sturzbrand).

 

Dank des Einsatzes der Holzvergaserbrenntechnik erreicht der Walltherm® Air einen optimalen Wirkungsgrad > 87% und sehr gute Emissionswerte welche bereits heute die Grenzwerte der BimschV Stufe 2 erfüllen. (betrifft Deutschland).

 

MODELLE

 

Der Walltherm® Air ist in den Farben schwarz und gussgrau erhältlich, zusätzlich kann das Design mit den verschiedenen Frontplatten z.B. aus Edelrost, Edelstahl oder verschiedenen Farben verändert werden.

Auch die Türen können in Version Black Edition ausgestattet werden.
(siehe Design- Elemente wasserführende Ofenmodelle)

 

Außerdem besteht die Möglichkeit den Walltherm® Air zu ummauern, sodass man nicht nur die Optik eines Kachelofens verwirklichen kann sondern natürlich auch über sehr viele Stunden die wohlige Strahlungswärme genießt.


Technische Daten

Leistung: 6 - 12 kW
Wirkungsgrad: >87 %
Staub: 12,4 mg/N³
ext. Verbrennungsluftanschluss Unterseite: ø125 mm
ext. Verbrennungsluftanschluss Rückseite: 2 x ø125 mm
Kaminzug (ohne Gebläse): 13 Pa - max. 20 Pa
Gewicht:ca. 300 kg
Kaminanschluss: ø150 mm
Abgasmassenstrom: 10,1 g/s
Temperatur der Rauchgase: ca. 179 °C
Temp. Rauchgase Anheizphase: ca. 250 - 350 °C
Brennstoff: naturbelassenes Stückholz (max. 20 % Restfeuchte)
Länge: max. 35 cm

Garantie: 5 Jahre auf den Ofenkörper (ausschließlich der Verschleißteile) 2 Jahre auf elektrische Komponenten


Lieferumfang

  • Walltherm Ofen
  • Ofenbesteck (Besen, Ascheschaufel, Schürhaken)
  • Reinigungsset
  • Bedienungsanleitung mit Inbetriebnahmeprotokoll

Downloads


Häufig gestellte Fragen

Welcher Kamin wird gebraucht um eine optimale Funktion des Walltherm zu garantieren ?

Der Walltherm arbeitet im Naturzug, daher ist der Kaminzug von äußerster Bedeutung. Der Kaminzug sollte mindestens 12 Pa sein, optimal wären 15 Pa, dies sollte von einem Fachmann (Schornsteinfeger) gemessen werden.In der Praxis wird meist ein Kamin von min. 6 m Länge (vertikal) benötigt, und zwar mit einem Durchmesser von 150 mm. Der Kamin muss wärmegedämmt sein und sollte keine horizontalen Strecken mit mehr als 1 m haben! Kaminanschlüsse von 45 – 60° (anstatt 90°) erhöhen den Zug. Die Form des Kaminrohres sollte rund sein.

Gibt es Kondensprobleme durch die niedrigen Abgastemperaturen?

Nein. Beim Anheizen des Wallthem ist die Direktklappe geöffnet, der Rauch kann also mit relativ hohen Temperaturen von über 300°C in den Kamin eintreten. Dabei wird der Kamin auf Temperatur gebracht und sämtliche Feuchtigkeit entweicht. Nachdem der Schornstein warm ist, wird auf die Holzvergaserfunktion umgeschaltet, erst dann sinkt die Abgastemperatur ab. Bei einwandfreier Holzvergaserfunktion werden die Abgase so sauber verbrannt, dass auch bei Abgastemperaturen von nur ca. 130-170°C kein Kaminversottung stattfindet.

Welches Holz wird benötigt?

Stückholz

Optimal ist mindestens 2 jährig gelagertes, trockenes Holz. Es kann sowohl Weichholz (z.B. Fichte, Kiefer..) als auch Hartholz (Buche, Eiche…)verbrannt werden. Die Restfeuchte sollte maximal 20% betragen, besser aber nur ca. 15%.

Der Brennraum ist so konstruiert, dass man bis zu 35 cm lange Holzscheite einlegen kann.

Der Verbrauch hängt stark von der Qualität des Brennholzes ab, aber generell kann gesagt werden: Bei Weichholz erreicht man bei  einer vollen Ladung eine Autonomie von 3 bis 4 Stunden, bei Hartholz erreicht man sogar über 5 Std. Autonomie.

Im Füllraum ist Platz für ca. 50 lt. Holz.

Tritt beim Nachlegen Rauch aus?

Bei gutem Kaminzug tritt beim Nachlegen kaum Rauch aus. Vor dem
Nachlegen wird die Anheizklappe geöffnet, wobei der Rauch vom oberen Brennraum direkt in den Kamin entweicht. Erst dann wird die obere Brennraumtür geöffnet und Holz nachgelegt. Aus Sicherheitsgünden wird dennoch empfohlen, zuerst das Holz im Brennraum abbrennen zu lassen und erst dann neues Holz nachzulegen.

Was muss ich bezüglich der Reinigung beachten?

Die Asche vom oberen und unteren Brennraum wird täglich entnommen,
monatlich sollte man die Roste des oberen Brennraumes entnehmen um auch die Asche aus den darunterliegenden Räumen zu entnehmen. Ein Aschesauger kann hierfür nützlich sein.

Die Rauchzüge des Wärmetauschers werden mittels Stahlbürste gereinigt, die bereits im Lieferumfang enthalten ist. Für die Reinigung muss eine Abdeckung hinter dem Kaminrohrabgang abgenommen werden. Die darunter liegenden Rauchzüge werden dann mit den langen Stahlbürsten gründlich gereinigt. Die Reinigung der Rauchzüge sollte alle 2-3 Monate durchgeführt werden.

 

 

Welche Teile sind Verschleißteile und wie lange halten sie durchschnittlich?

Generell unterliegen die feuerbelasteten Teile im Ofen einem Verschleiß, das ist unvermeidbar.

Die Höhe des Verschleißes wird beeinflusst durch die Nutzung (Betriebsstunden), den zugeführten Brennstoff (naturbelassenes Holz !KEIN ABFALL!) und des Kaminzugs (max. 20 Pa). Durch eine fachgerechte Bedienung und regelmäßige Reinigung wird der Verschleiß deutlich minimiert. 

Dichtungsbänder an Türen und Reinigungsöffnungen sind ca. alle 2-3 Jahre auszutauschen. Die Gussteile (Injektorblock - Roste) im oberen Brennraum haben eine durchschnittliche Haltbarkeit von ca. 3 - 6 Jahren, je nach Benutzung des Ofens. Schamottesteine können mit der Zeit oberflächliche Risse aufweisen, in der Regel erfüllen sie aber dennoch Ihrem Zweck, erst wenn sie nach ca. 7-8 Jahren zerfallen, müssen sie getauscht werden. Die Glasscheibe des unteren Brennraums ist sehr hohen Temperaturen ausgesetzt und kann in Einzelfällen ihre Transparenz verlieren, will man diese wieder herstellen so müsste zumindest die innere Scheibe getauscht werden.